Christoph, the Biker

Neben motorradfahren gehört bergwandern zu meinen Leidenschaften. In Korsika läßt sich beides in idealer Weise miteinander verbinden.

Ich habe mich bei der Auswahl auf Wanderungen beschränkt, die im Rahmen der beschriebenen  Bikertouren durchgeführt werden können.

Keine Tour dauert deshalb länger als 5 h (jeweils hin und zurück) und erfordert außer gutem Schuhwerk (Motorradstiefel oder Sportschuhe), Sonnenschutz und ausreichend Flüssigkeit keine spezielle Ausrüstung.

Ein spezielles Anliegen ist mir der GR 20. Hat mit Moppedfahren nix zu tun, ist aber einfach das High-End einer Korsikawanderung. Deshalb als Sonderteil hier beigefügt.

 


Christoph, the Hiker

 

Kurzwanderungen

 Im Norden

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Beschreibung

Strand von Tamarone Tour 1 keine 2 Stunden hin und zurück gemütlich zu Fuß direkt am Meer entlang (kein Schatten) oder per Bike ein bißchen schneller. Ziel ist der einsame Tamarone-Strand mit malerischem Genueserturm direkt am Meer und prima Bademöglichkeiten (wenn gerade nicht Seegras-Saison ist).

In Macinaggio zu Fuß direkt an der Küste entlang; mit dem Mopped gleich nach der Abzweigung ins Inland wieder rechts abbiegen und dem Feldweg an der Küste entlang folgen.

Monte Stello
(1307 m)
Tour 2 Trittsicherheit, Kondition, Sonnenschutz, 2-3 l Flüssigkeit

4 Stunden hin und zurück; kein Schatten und steiler Anstieg (900 m). Im Sommer deshalb nicht unbedingt zu empfehlen. Dafür aber Klasse-Aussicht vom höchsten Berg am Cap Corse auf Ost-, Nord- und Westküste bis zum Cinto-Massiv im Süden.

Kurz vor Lavasina links auf die D 54 bis nach Pozzo. Am Marktplatz geht´s los, immer dem Schild „Monte Stello“ nach. Die Markierungen sind zunächst blau, dann rot und der letzte Abschnitt über den Kamm zum Gipfel weiß gekennzeichnet. Zurück auf dem gleichen Weg.

Besteigung des Senecca-Turmes

Tour 2 keine Vom Kinderheim aus zu Fuß in 30 min hin und zurück. Links von der Kirche am Col de Santa Lucia gelangt man nach 1 km zum Ausgangspunkt, einem ehemaligen Kinderheim, für die Besteigung des Seneca-Turms (600 m). Von oben bieten sich  fantastische Ausblicke über das gesamte Cap Corse und bei schönem Wetter sogar bis zur italienischen Küste.  (Das Bild stammt von Martin Lendi: Danke !)
Monte San Petrone
(1767 m)

Tour 4 Trittsicherheit, Kondition, Sonnenschutz, 1-2 l Flüssigkeit 5 Stunden hin und zurück; teilweise im Wald geht´s bequem zu einem der schönsten Aussichtsberge Korsikas; letztes Stück ein bissel was zum kraxeln, ansonsten harmlos.

Kurz hinter Campana die Stichstraße rechts hoch nach Campodonico und am Ortseingang parken. An der Quelle zunächst durch Wald und dann in offenem Gelände dem Flußbett des Fium'Alto folgen. Von der Quelle mitten auf den Buchenwald auf der Kuppe zulaufen. Im Wald den Steinmännchen und den orangenen Markierungen folgen. Letztes Stück in steilen Serpentinen hoch zum Gipfel. Oben fantastischer Rundumblick auf alle 2000er mit Rang und Namen. Zurück auf dem gleichen Weg.

 

 In der Balagne

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Beschreibung

Monte Tolo
(1332 m)
Tour 5 Sonnenschutz, 1-2 l Flüssigkeit 2 Stunden hin und zurück;  kein Schatten, aber mühelos über den Grat zu wandern. Der Weg zweigt direkt an der Bocca di a Barraglia in südwestlicher Richtung nach rechts ab und ist mit Steinmännchen gut markiert.

Vom Monte Tolo bietet sich einem der wohl eindrucksvollste Rundumblick über die gesamte Balagne tief unten, mit der Bucht von Calvi, das offene Meer und im Hintergrund der hoch aufragende Monte Padro (2393 m).

Carozzu-Hütte
(1270 m)

Tour 6 Trittsicherheit, Kondition, 2-3 l Flüssigkeit

5 Stunden hin und zurück; durch angenehm schattigen Hochwald, aber anstrengende, satte 700 Höhenmeter steil bergauf. Höhepunkt ist die Überquerung des Spasimata-Flusses auf einer wackeligen Hängebrücke (Foto nicht vergessen!).

Die Wanderung führt über einige Bachläufe, die nur bei astreinem Wetter und nach der Schneeschmelze überquert werden können, da sonst Lebensgefahr in den reißenden Fluten besteht (kein Witz!). Am Ende des Parkplatzes den Forstweg hinter der Schranke entlanggehen. Am Ende führt ein rot-weiß markierter Pfad rechts weg zur „Carozzu-Hütte“. Die Hütte selbst ist bewirtschaftet und dient den „GR 20“-Wanderern als 2. Etappenziel. Die Gebirgsszenerie ist fantastisch. Riesige Felsnadeln, rauschende Bäche mit netten Gumpen, Wasserfälle und harziger Kiefernduft lassen die Strapazen vergessen. Zur Hängebrücke zweigt man kurz vor der Hütte rechts ab und folgt dem Rauschen des Spasimata-Flusses.

 

 In Zentralkorsika

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Beschreibung

Punta Culaghia
(2034 m)

Tour 7 Trittsicherheit, Kondition, Sonnenschutz, 2-3 l Flüssigkeit 5 Stunden hin und zurück; steiler Anstieg (625 m)! Einige Kletterpartien, aber problemlos für Geübte. Nach Aufstieg bis auf 2034 m herrliche Aussicht auf die umliegenden 2000er Gipfel, in die Täler und sogar bis zur Westküste.

Hinter dem Hotel, noch vor den Stelzenhütten auf einem Serpentinenweg den Hang hoch bis zur  Brêche de Stagnu (1985 m), oben den weißen Markierungen nach links in südlicher Richtung folgen und das Panorama vom Grat aus nach beiden Seiten genießen. Nach ca. 2 Stunden über den Skihang wieder runter bis zum Hotel. Absolut lohnend.

Melo- und Capitello-See
(1711-1930 m)

Tour 8 Trittsicherheit, Kondition, Sonnenschutz, 1-2 l Flüssigkeit

2 Stunden hin und zurück bis zum Melo-See; von dort nochmal 1 Stunde hin und zurück bis zum Capitello-See; einfach und ohne Schatten. Leichteste, aber auch überlaufendste der beschriebenen Wandertouren. Lohnt sich trotzdem. Von den umliegenden Felsen toller Blick auf den vergleichsweise riesigen Gletschersee (Überbleibsel aus der Eiszeit), jedoch noch besser vom höher gelegenen Capitello-See aus. Am Capitello-See eindrucksvolle Felsabstürze. Anfang Juni schwimmen manchmal noch Eisschollen herum.

Gleich am Parkplatz den rot bzw. weiß markierten Pfad rechts von der Restonica hoch oder einfach den Massen hinterher. Auf halber Strecke Gabelung. Rechts weiter führt der Weg über eine sehr fotogene Felswand, die mit Hilfe von Eisenketten (bzw. einer Eisenleiter für die Rollstuhlfahrer) überwunden werden muß. An der Gabelung links geht es im Frühsommer über ein Schneefeld. Danach kommt gleich der See. Besonders „Harte“ gehen sogar schwimmen.

Rechts am See entlang gehen und weiter den Berg hoch bis zum Capitello-See. Oben herrliche Hochwiesen und Felsplatten zum Sonnen. Dazu gigantischer Blick auf den fast kreisrunden Melo-See, den Monte Rotondo (2622 m) und weitere 2000er Berggipfel. Zurück über den gleichen Weg.

Monte Renoso
(2352 m)

Tour 10 Trittsicherheit, Kondition, Sonnenschutz, 2-3 l Flüssigkeit

4 Stunden hin und zurück plus 1 Stunde An- und Abfahrt von Ghisoni; kein Schatten, aber leichter Aufstieg. Der Renoso ist oft umwölkt, daher nur bei freier Sicht empfehlenswert. Dafür dann aber umso doller! Oben reicht der Blick von der Ost- bis zur Westküste und den gesamten Süden der Insel, sogar bis nach Sardinien. Er gehört neben dem Monte Cinto, Rotondo, d’Oro und Incudine zu den fünf wichtigsten Gipfeln des korsischen Zentralkammes.

In Ghisoni am Ende der D 344 links ab in Richtung Col de Verde auf die D 69. Nach ca. 7 km hinter der Casso-Brücke rechts ab in Richtung Bergeries de Capanelle auf die D 169. Furchtbar miese, löchrige und 12 km lange Asphaltstraße bis zum höchstgelegenen Skigebiet auf 1586 m. Parken vor dem höhergelegenen Refuge U Renosu. Dann über Schotterweg am Lift entlang bis zum Ende auf dem Bergrücken. Steinmännchen als Markierung. In südwestlicher Richtung Überquerung zweier sanfter Bergrücken bis zum Bastiani-See. Entweder direkt am See rechts vorbeigehen und eine der Felsrinnen hochkraxeln bis zum Hochplateau. Alternativ vor dem See gemütlich hoch auf das Hochplateau und weiter bis zum Gipfel mit modernem Metallkreuz, das das morsche Holzkreuz inzwischen ersetzt hat. Und dann die Aussicht genießen. Zurück auf dem gleichen Weg.

Cascade du Voile de la Mariee

Tour 10 keine 30 Minuten hin und zurück; ein beschwerlicher Kurzwanderweg führt in ca. 15 Minuten bis direkt an den „Brautschleier“-Wasserfall, der aus 150 m Höhe die Felswand herabgurgelt und Korsikas höchster Wasserfall ist. Die Tour lohnt sich vor allem im Frühjahr zur Schneeschmelze. Dabei den Foto nicht vergessen, wegen den "Buenos Dias" (bestes Licht am Spätnachmittag).

Am Ortsende von Bocognano zweigt die D 27 nach links ab. Weitere Hinweise zur Cascade fehlen völlig. 3,5 km geht es auf asphaltierter, mit Schlaglöchern übersäter Strecke bis zur Brücke über einen Nebenfluß des Gravona. Von hier können wir bereits den oberen Zipfel der Cascade erkennen. Zurück über den gleichen Weg

Viru-Tal

Tour 11 Sonnenschutz, 1-2 l Flüssigkeit

3 Stunden hin und zurück; einfach und schattig durch schönen Kiefernwald am plätschernden Gebirgsbach entlang, eingerahmt vom Monte Albano (2018 m), der Punta Minuta (2556 m) und dem schönsten Berg Korsikas, der Paglia Orba (2525 m). An der bewirtschafteten Bergerie Ballone (1440 m) schöne Aussichtsterrasse in idyllischer Landschaft inmitten ausgemergelter „GR 20“-Wanderer. Die Omeletts sind übrigens sehr zu empfehlen! Der Viru-Fluß hat hier schöne Badegumpen ausgewaschen, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

In Albertacce zweigt rechts ein Sträßchen nach Calasima ab. Der asphaltierten Straße bis zum Gedenkstein für einen an dieser Stelle vor Jahren verunglückten Piloten folgen und dort das Motorrad parken, mit Enduro auch noch weiter, den Schotterweg entlang, dann zu Fuß weiter. Den Viru-Fluß nicht überqueren und das Tal hinauf bis zur Bergerie Ballone, direkt am Fluß gelegen.

Golo-Tal

Tour 11 Sonnenschutz, 1-2 l Flüssigkeit

3-4 Stunden hin und zurück; einfach und schattig zunächst durch schönen Kiefernwald. Nach der Bergerie de Gradule am Golo-Oberlauf entlang mit weiten Blicken auf die umliegenden 2000er-Berggipfel, allen voran die vor uns liegenden Capu Tafunatu (2335 m) und Paglia Orba (2525 m) mit der darunter erkennbaren Berghütte Ciottoli di i Mori (2000 m).

An der Straßenschleife Fer à Cheval, 2 km unterhalb des Ski-Hotels zweigt in der scharfen Linkskurve rechts ein Waldwanderweg zur Bergerie de Gradule ab. Der rot-weißen Markierung folgen. Vorbei an der Bergerie über den Golo drüber. Nach steilem Aufstieg wieder auf die andere Flußseite wechseln. Ab hier kommen Dutzende von Badestellen hintereinander. Weitergehen bis die Richtige gefunden ist. Zurück auf dem gleichen Weg.

 

 Im Golf von Porto

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Beschreibung

Cascades d'Aitone

Tour 11 keine

40 Minuten hin und zurück; gemütlicher Waldspaziergang zu den vom Aitone-Fluß ausgewaschenen „natürlichen Schwimmbecken“. Mitten im Wald mehrere idyllische Badestellen.

Kurz vor Evisa, von Corte aus kommend, führt rechts ein Schotterweg zu den  Piscine naturelle. Meistens stehen im Sommer bereits jede Menge Autos an der Straße. Die Terrassen sind dennoch nicht überlaufen.

Girolata

Tour 12  Sonnenschutz, 2-3 l Flüssigkeit

4 Stunden hin und zurück; nur teilweise Schatten, im Sommer ziemlich schweißtreibende Angelegenheit. Entlohnung dafür durch den breiten, wunderschön einsamen Kiesstrand von Tuara auf halber Strecke. Hier verlieren sich höchstens mal ein paar Kühe, Wanderer und Segler. Hinter dem Hügel kommt Girolata ins Bild, ein korsisches Dorf ohne Straßen und Straßenverbindung zur Außenwelt. Wer hierher kommen will, muß mit dem Boot übers Meer oder eben wandern. Girolata ist dann am schönsten, wenn die Ausflugsboote, die hier auf dem Weg nach La Scandola einen Zwischenstop einlegen, wieder abdampfen. Dann wird es völlig ruhig. Auf den Terassen total uriger Kneipen mit Blick auf die Bucht fühlt man sich fast wie in griechischen Tavernen.

Direkt am Col de la Croix über den Trampelpfad runter, an einer Trinkwasserquelle vorbei, bis zum Tuara-Strand. Den Strand überqueren und am Hügel dahinter links halten. Hinter dem Hügel kommt Girolata ins Bild. Zurück über den gleichen Weg.

Capu d'Ortu
(1294 m)

Tour 13 Trittsicherheit, Kondition, Sonnenschutz, 2-3 l Flüssigkeit

5 Stunden hin und zurück; wenig Schatten und steiler Anstieg. Im Sommer haut´s einem die Brühe raus. Dafür aber ein Panorama, mit dem für mich kein anderer Berg mithalten kann. Vom Gipfel aus sieht man ganz tief unten Porto mit der Flußmündung und dem pisanischen Turm, den Golf von Porto mit den weißen Stränden von Bussaglia und Gradelle sowie den daran anschließenden Golf von Girolata. Im Nordosten reicht der Blick bis nach Evisa und weiter zum Col de Vergio. Auf dem Weg zum Gipfel steigen einem die Gerüche von Majoran, Thymian und Kamille in die Nase.

Vom Parkplatz aus den Fußballplatz von Piana diagonal überqueren und vor dem Bach den Pfad in den Wald rein. Orange-grüne Markierung. An der Brücke über den Bach und den Berghang in Serpentinen hoch. An der Wegkreuzung rechts ab. Danach links halten. Nach einigen, leichten Kletterstellen hoch zum Gipfel. Zurück über den gleichen Weg.

Chateau de Calanche

Tour 13 keine

1 Stunde hin und zurück; einfacher Spaziergang. Ohne Mühe gelangt man zu einigen spektakulären und fast dämonisch wirkenden Felsformationen. Der Blick zurück läßt die Küste wie ein monumentales Wirrwarr an roten Felsspitzen, -türmchen und -höhlen erscheinen. Besonders eindrucksvoll abends bei untergehender Sonne!

Rechts neben dem wie ein Hundekopf geformten Granitblock (Tête de Chien) den Pfad entlang, durch einen kleinen Felstunnel und weiter geradeaus. Vorgehen bis zu den beiden monströsen Felstürmen (sehr fotogen mit dem „knackblauen“ Meer dahinter), dann rechts ein kurzes Stück den Hang hinunter und vor bis zur Felsterrasse. Von da aus toller Blick über den Golf und das gegenüberliegende Château, einem burgähnlichen, zylindrischen Felsklotz.

Lac de Creno

Tour 13 1-2 l Flüssigkeit

2 Stunden hin und zurück; einfach und teilweise schattig durch schönen Kiefernwald im oberen Teil. Nach einer gefassten Quelle taucht bald Korsikas schönster Gebirgssee zwischen den Bäumen auf. Ein 2400 qm großes und 6 m tiefes Idyll lädt zum Picknick auf saftgrünen Weiden ein. (Achtung, die Schweine sind bissig !!!)

Von Vico aus bis nach A Socchia. 3 km hinter dem Ort am Parkplatz Mopped abstellen und auf die Hufe, rechts den Berg hoch. Zurück über den gleichen Weg.

Capo Rosso
(331 m)

Tour 13 1-2 l Flüssigkeit 3 Stunden hin und zurück; zunächst gemütlich und leicht bergab, dann scharf nach rechts schweißtreibend den steilen Berg hinauf bis zum wunderbar erhaltenen Wachturm. Oben wird man für die Mühen entlohnt mit einem Sahneblick über den gesamten Golf von Porto und die wohl spektakulärste Steilküste der ganzen Insel.

Von Piana aus in Richtung Plage d'Arone. Auf halber Strecke bei den anderen Fahrzeugen parken, durch ein Gatter mit Blick bereits auf das steil aufragende Cap dem Trampelpfad folgen.

 

 In der Cinarca und im Ornano

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Rocher des Gozzi
(708 m)

Tour 14 Sonnenschutz, 2-3 l Flüssigkeit

3 Stunden hin und zurück; kein Schatten und anfangs steiler Aufstieg, aber unproblematisch. Vom Gipfel toller Rundum-Blick auf den Golf von Sagone, das Gravona-Tal, Ajaccio und den gleichnamigen Golf.

Am Col de Listincone (232 m) links ab nach Appietto. Kurz vor dem Friedhof parken oder Off-Road rechts ab bis zur Kirche am gegenüberüberliegenden Hang und dort parken. Von da  ca. ¼ Stunde links den Bergrücken hoch. Anschließend den Bergrücken verlassen und dem Pfad rechts am Hang entlang folgen bis zur bereits links vom Gozzi-Felsen erkennbaren Steinhütte. Von dort nur noch ein kurzes Stück bis zum Gipfel. Zurück über den gleichen Weg.

Cascade de St. Alberto

Tour 15  keine

15 Minuten hin und zurück; gemütlich durch Waldgebiet. Ziel ist ein 10 Meter hoher Wasserfall, ideal als Freidusche mit kräftigem Strahl (pulsierend und belebend !).

Fünf Kilometer hinter Cauro kommt in einer scharfen Linkskurve, rechts ein Brunnen in Sicht. Wir parken unsere Motorräder direkt daneben auf dem Sandstreifen. Hinter dem Brunnen führt ein kleiner Fußweg in ein Wäldchen, und nach 5 Minuten hören wir bereits den Wasserfall, der rechts unterhalb des Weges an einem Felsplateau liegt.

Pont de Zipitoli

Tour 15 keine

10 Minuten hin und zurück; ganz gemütlich durch ein dichtes Ginsterfeld; die fast zugewachsene Genueserbrücke überspannt die gerade mal 10 Meter breite Ese und liegt in einer idyllischen Landschaft. Den malerischsten Eindruck bekommt man von der anderen Seite des Flusses. Der Anblick lädt ein zum Verweilen und Picknicken mit anschließendem Baden im Fluß.

Den Feldweg runter, dann den Trampelpfad quer durch das Ginsterfeld bis zur Brücke. Zurück über den gleichen Weg.

 

 Im Sartenais

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Castello di Cucuruzzu et Capula

Tour 18 keine

Kurz hinter der Abfahrt nach Mela folgt in einer Rechtskurve, 4,5 Kilometer vor einer Total-Tankstelle (kleines Schild am Straßenrand) die Abzweigung nach links zum Castello di Cucuruzzu. Sonst ist kein Hinweisschild aufgestellt.

Auf der 4 Kilometer langen Stichstraße kann man bis rüber sehen zum Bavella-Massiv, erkennbar an den sonst so untypischen Felszacken. Am Ende erwartet uns ein großer Parkplatz und das Pförtner-Häuschen, wo man die Tickets und einen Walkman mit deutscher Erklärung und korsischer Musik erhält (wirklich gut gemacht).

Selbst Wandermuffel dürften ihre Freude haben an dem Spaziergang durch ein schönes, dichtes Waldstück und der Musik auf den Ohren. Für den Rundweg inklusive Besichtigung braucht man ungefähr 1 Stunde. Ziel ist die 3000 Jahre alte torreanische Festung. Innerhalb einer Felsenringmauer können selbst Laien den Ort noch ganz gut als Wohn- und Kultstätte ausmachen. Außerdem hat man einen tollen Blick auf das Bavella-Massiv und das Waldgebiet drumherum. Wen es jetzt kulturell so richtig gepackt hat, kann noch weiterlaufen zum Castello di Capula, einer weiteren torreanischen Anlage. Bringt aber keinen zusätzlichen „Kick“.

L'Omu di Cagna
(1217 m)

 

Tour 19  Trittsicherheit, Sonnenschutz, 2-3 l Flüssigkeit

5 Stunden hin und zurück; anstrengend, weil ohne Schatten; am Ende leichte Kletterpartien; ist neben den Bavella-Türmen die eindrucksvollste Bergwanderung im Süden; von oben Sahne-Blick über die Südspitze Korsikas bis rüber nach Sardinien; der Felsen selber ist bereits faszinierend genug; sieht aus wie eine überdimensionale Murmel auf einem Türmchen mit extrem kleiner Auflagefläche (deshalb der Begriff „Wackelfelsen“);

Ca. 5 Kilometer hinter dem Parkplatz am Golfe de Roccapina zweigt links die D 50 nach Monacia ab. 10 Kilometer bis zum Ende nach Gianuccio fahren. Hinter der Bar U Ritornu runter von der Straße und parken oder die Off-Road-Piste weiter. Nach ca. 10 Minuten nur noch zu Fuß weiter auf einem Pfad rechts ab, den Steinmännchen folgend hoch zu einem Plateau. Von da in einem Rechtsbogen bis zum Fuß der Cima di Cagna (1230 m). Um den Berg rechts herum und dann halbrechts zum Bergrücken hoch und weiter zum bereits sichtbaren L’Omo.

Piscia di Gallo

Tour 20 keine

2 Stunden hin und zurück; gemütlicher Spaziergang durch Wald; letztes Stück ziemlich steil, aber problemlos; eindrucksvoll schießt der Wasserfall 50 Meter hoch aus der senkrechten Wand und landet auf einem Felsen mit einem See darunter.

Den breiten Waldweg in ca. 10 min runter bis zum Bach. Den schmalen Pfad über den Bach drüber und immer den Steinmännchen bzw. den Touris nach. Rechts sieht man bald den Bach und die Felsbarriere, durch die sich der Oso durchgefressen hat. Über ein Steilstück kommt man schließlich runter an den tiefgrünen See unter dem Wasserfall. Der See läßt sich problemlos durchschwimmen. Dahinter kann man noch ein bißchen in dem idyllischen Tal herumsteigen. Zurück geht’s auf dem gleichen Weg.

Aiguilles de Bavella

Tour 20 Trittsicherheit, Sonnenschutz, 2-3 l Flüssigkeit

4 Stunden hin und zurück; mittelschwer mit leichten Kletterpassagen und ohne Schatten; dafür wird ein Klasse-Panorama über das Bavella-Gebiet und zu den Felstürmen I und II geboten;

Wenn man am Col vor der Statue Notre Dame des Neiges steht, sieht man die Felszacken, die von vorne nach hinten mit römischen Zahlen durchnummeriert sind. Links neben der Madonna folgt man der rot/ weißen „GR 20“-Markierung bis zum Waldrand auf die Felsen zu. Nach wenigen Minuten zweigt rechts die Alpine Variante des GR 20 (Hinweisschild) ab, mit gelber Doppelstrich-Markierung zunächst hoch, über einen Geröllrücken auf den Sattel Col de l’Oiseau (1465 m); der Markierung weiter folgen und an den Türmen I und II rechts unterhalb der Scharte vorbei; auf den Turm III (1611 m) kann man hochsteigen (gelben Weg verlassen); von oben ein toller Blick auf die Türme I und II, die versetzt hintereinander liegen; zurück auf dem gleichen Weg